Unterrichtsinhalte

Das Handwerkliche steht im Zentrum und bildet den Ausgangspunkt. Innerhalb präziser Vorgaben verfeinern die Lernenden ihre Fertigkeiten. Sie begegnen Medien, lernen Stile, Techniken und Methoden kennen, bilden ein eigenes Urteil aus. Ihre Wahrnehmung wird geschärft, das Auge geschult. Der Einzelarbeit folgt die Auswertung der Ergebnisse im Plenum oder in Einzelgesprächen. Dabei stehen formale Kriterien im Vordergrund. Ein Verständnis für Formen und Genres wächst heran. Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich zu äussern und sich mit gestalterischen Ergebnissen auseinander zu setzen – eigenen oder fremden. Sie entwickeln ein gestalterisch/ kritisches Bewusstsein und ein ästhetisches Vokabular – Instrumente, welche dereinst die Ausprägung ihrer persönlichen Formensprache ermöglichen sollen.
Vielfältige Lernformen führen die Schülerinnen und Schüler auf abwechslungsreiche Art diesem Ziel entgegen: Neben dem regulären Unterricht finden Projekt-, Intensiv- und Abschlusswochen statt, in denen ein übergeordnetes Thema vertieft wird.

Unterrichtsstil

Unser Lehrgang ist auf die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler zugeschnitten. Überschaubare Strukturen, dem Thema angepasste Klassengrössen und ein Klima gegenseitigen Vertrauens machen dies möglich. Im Rahmen klarer, verbindlicher Lernziele gehen wir möglichst spezifisch auf die Interessenlage der Lernenden ein. Unsere Lehrkräfte verfügen über grosse Unterrichtserfahrung. Fachlich kompetent und menschlich engagiert, verstehen sie sich als Begleiter von offenen Lernprozessen. So wie die Schülerinnen und Schüler entwickeln auch sie sich laufend weiter und bilden sich fort. Was Ziele und Ausbildungsstand der Schülerinnen und Schüler betrifft, sind unsere Klassen durchmischt. Dies erweist sich in der täglichen Arbeit als befruchtend. Es zeigt anschaulich und praxisnah die Vielfalt der möglichen gestalterischen Ansätze und Temperamente auf.

Dokumentation

Im Lauf des Vorkurses legen wir grossen Wert darauf, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Entwicklung dokumentieren. Sie führen ein Arbeitsbuch und zeichnen ihre Lernprozesse auf. Je ein Semester- und ein Abschlusszeugnis gibt mit Noten Aufschluss über ihre Entwicklung. Ausserdem legen die Lernenden eine Jahresmappe an, individuell abgestimmt auf ihr jeweiliges Berufsziel. Eine Mentorin oder ein Mentor sorgt dabei für Klarheit und individuellen Ausdruck. Nach Aussen hin dient die Mappe als Grundlage der künftigen Ausbildung. Nach innen erleichtert sie den Prozess der Selbsteinschätzung. Damit wächst die Sicherheit. Die Lernenden gewinnen ein differenziertes Bild von sich selbst, ihren Stärken und Schwächen – eine Voraussetzung, die für ihre weitere Entwicklung entscheidend sein kann.

Mentorat

Sobald dein Berufswunsch klar ist, wirst du bei der Suche nach einer guten Lehrstelle oder bei der Prüfungsvorbereitung für eine Fachklasse intensiv unterstützt. Du bekommst einen persönlichen Mentor, der dich berät und dir hilft, deine Bewerbung zusammenzustellen. Auch die Situation eines Bewerbungsgesprächs wird geübt, so dass du optimal vorbereitet bist und die besten Chancen auf deine Traum-Lehrstelle hast.